Im neuen Christlichen Klinikum Soest tut sich etwas: Am 1. September ziehen zwei Fachbereiche um. Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Kreis Soest zieht an den Standort West (Senator-Schwartz-Ring, ehem. Klinikum Stadt Soest), die Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie wird ab 1. September am Standort Mitte (Widumgasse, ehem. Marienkrankenhaus) zusammengeführt.
Mit dem Eintrag ins Handelsregister Arnsberg ist die letzte offizielle Hürde genommen: Aus beiden Soester Krankenhäusern, dem Marienkrankenhaus und dem Klinikum Stadt Soest, ist das neue Christliche Klinikum Soest entstanden.
„Diese Fusion ist weit mehr als ein formeller Akt. Sie ist ein großer Schritt in die Zukunft – getragen von der Überzeugung, dass mit dem Zusammenschluss beider Soester Krankenhäuser gemeinsam mehr für Patientinnen und Patienten und für die Menschen in der Region erreicht werden kann“, betonen Hauptgeschäftsführer Christian Larisch sowie die Geschäftsführer Tobias Franke und Christian Schug einmal mehr.
Die Bündelung medizinischer Leistungen ist für eine zukunftssichere Gesundheitsversorgung notwendig und daher einer der Grundgedanken der Fusion. Bereits jetzt wird mit der Zentralisierung begonnen. Konkret ziehen am 1. September zwei Fachbereiche um.
- Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Kreis Soest zieht an den Standort West (Senator-Schwartz-Ring, ehem. Klinikum Stadt Soest) und
- die Allgemein-, Viszeral- und Endokrine Chirurgie wird ab 1. September am Standort Mitte (Widumgasse, ehem. Marienkrankenhaus) zusammengeführt
Details zur Versorgung in der Orthopädie und Unfallchirurgie ab 1. September
Patienten finden ab dem 1. September das vollständige orthopädisch-unfallchirurgische Leistungsspektrum der bisherigen zwei Fachabteilungen am Standort Christliches Klinikum Soest West mit Adresse am Senator-Schwartz-Ring 8.
Das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Kreis Soest unter Leitung von Chefarzt Priv-Doz. Dr. Matthias Klotz wird an den Standort Christliches Klinikum Soest West verlegt und dabei mit der Klinik für Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie des bisherigen Klinikums Stadt Soest (Chefarzt Dr. Norbert Lösing) am Senator-Schwartz-Ring zusammengeführt. Das neue gemeinsame Zentrum ist unter der Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Matthias Klotz unverändert für die Soester Bevölkerung verlässlicher Ansprechpartner für unter anderem folgende zentrale Schwerpunkte:
- Endoprothetik
- Akuttraumatologie des Knochens
- Alterstraumatologie
- Fuß- und Sprunggelenkschirurgie
- Sportorthopädie und Arthroskopie
- Deformitätenkorrektur
Ebenso befinden sich ab dem 1. September die zertifizierten Zentren, das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZ max.) unter Leitung von Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Matthias Klotz, das Regionale Traumazentrum sowie das Alterstraumazentrum unter Leitung von Chefarzt Dr. Norbert Lösing, am Standort West.
Ausschließlich am Standort West werden zukünftig alle schulischen und beruflichen Unfälle im Rahmen der Unfallversicherung / Berufsgenossenschaft behandelt.
Der Schwerpunkt Sportorthopädie und -traumatologie, wird weiterhin unter Leitung von Dr. Alexander Rosenke am Mariannen-Hospital Werl abgebildet.
Details zur Versorgung im Bereich der Allgemein-, Viszeral- und Endokrinen Chirurgie ab 1. September
Alle medizinischen Angebote der Allgemein-, Viszeral- und Endokrinen Chirurgie finden Patientinnen und Patienten ab 1. September zentral am Christlichen Klinikum Soest Mitte in der Widumgasse 5 in Soest. Die Chefärzte Priv-Doz. Dr. Markus Ghadimi und Dr. Golo Brodik, bilden eine Doppelspitze und damit eine gebündelte Expertise. Die Behandlungsspektren sind damit fachlich und räumlich vereint, sodass die Patienten auf die bisherige sehr gute medizinische Versorgung wie gewohnt vertrauen können.
Zu den besonderen Versorgungsschwerpunkten zählen:
- Zentrum für onkologische Viszeralchirurgie
- Zentrum für endokrine Chirurgie
- Kompetenzzentrum MIC (Minimalinvasive Chirurgie)
- Kompetenzzentrum Hernienchirurgie
- Refluxzentrum
- Proktologische Chirurgie
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der Allgemein- und Viszeralchirurgie, unter anderem mit den Fachbereichen Gynäkologie und Gastroenterologie, bleibt durch konstante standortübergreifende Zusammenarbeit und Konsile weiterhin gewährleistet.
Notfallversorgung rund um die Uhr
Die Zentralisierung unserer Fachbereiche bringt ebenfalls neue Wege in der Notfallversorgung mit sich. In der Zentralen Notaufnahme am Standort West (Leitung Dr. Ulrich Altrup) werden im Schwerpunkt die unfallverletzten und orthopädischen Patienten versorgt. In der Zentralen Notaufnahme am Standort Mitte (Leitung Davide Cattani) werden schwerpunktmäßig Patienten mit bauchchirurgischen Erkrankungen versorgt.
Überblick
Folgende Abteilungen stellen an den bisherigen Standorten die kompetente und umfassende Patientenversorgung sicher:
An beiden Standorten |
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Innere Medizin / Kardiologie |
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CKS Mitte |
CKS West |
Diabetologie | Geburtshilfe / Gynäkologie / Brustzentrum |
Gefäß- und endovaskuläre Chirurgie, Phlebologie | Geriatrie |
Plastische, Ästhetische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie | Hämatologie / Onkologie |
Pneumologie, Allergologie, Schlafmedizin, Onkologie, Weaning | Kinder- und Jugendmedizin |
Thoraxchirurgie | Neurologie und Stroke Unit |
Strahlentherapie / Radioonkologie |
Zentralisierung ab 1. September
CKS Mitte |
CKS West |
Allgemein, Viszeral- und Endokrine Chirurgie | Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie Kreis Soest |
Zukünftig folgen weitere Zentralisierungsschritte an dem einen oder anderen Standort, über die entsprechend informiert wird.
Gefäßchirurgie ist bereits umgezogen
Bereits erfolgt ist die Zusammenführung der Gefäßchirurgie. Patientinnen und Patienten, die in diesem Bereich einer Behandlung im Krankenhaus bedürfen, finden das gesamte Spektrum dieses Fachbereichs bereits konzentriert am Standort Mitte (Widumgasse).
Unter Leitung von Chefarzt Tobias Margott hat sich das neue Team formiert. Versorgt werden hier zum Beispiel Patienten mit akuten und chronischen Erkrankungen der Schlagadern und der Venen. Operationen an der Halsschlagader zur Vermeidung eines Schlaganfalls gehören ebenso zum Tätigkeitsgebiet wie Eingriffe an Bauchschlagadern sowie den Beinen. Ein wichtiger Schwerpunkt sind hierbei moderne endovaskuläre Therapieformen (Katheterverfahren, unter anderem Stentimplantationen), um Gefäße zu erweitern bzw. zu stützen.