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Mittwoch, 16. September 2020

Wir gehen für unsere Patienten auf Nummer sicher

Wie in einem Haushalt gibt es auch in Krankenhäusern Gefahrenquellen. Sturzgefahr durch falsches Schuhwerk oder Medikamenteneinfluss, Verwechslungen und natürlich auch Keiminfektionen gehören zu den häufigsten Risiken. Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements befassen wir uns regelmäßig mit diesen Gefahrenquellen, um sie frühzeitig zu identifizieren und auszuschalten. Denn die Sicherheit unserer Patienten steht für uns an erster Stelle.

Als Zeichen für Patientensicherheit wird unser Foyer vom 14. bis 20. September in einem orangenen Licht erstrahlen. Die Farbe Orange steht für Patientensicherheit und die Aktion findet anlässlich des Welttages der Patientensicherheit am 17. September statt.

Viele Bemühungen um Ihre Sicherheit bleiben im Patientenalltag oft unsichtbar. Hier finden Sie einen Überlick über Themenbereiche, Prozesse und Strukturen, die wir im Rahmen der Patientensicherheit regelmäßig bearbeiten.

Stürze vermeiden

Viele Patienten sind durch Erkrankungen, Verletzungen oder Operationen körperlich beeinträchtigt und können sich nicht wie gewohnt bewegen. Medikamente wie Narkose-, Schmerz- oder Beruhigungsmittel können dies noch verstärken. Um Stürze zu vermeiden, beraten wir unsere Patienten bei Bedarf präventiv – etwa bei der Auswahl der passenden Schuhe oder nutzen sogenannte Stoppersocken.


Unverwechselbar: Namensschilder & Patientenarmbänder

Unsere Patienten erhalten bei der stationären Aufnahme ein Patientenarmband mit ihrem Namen und ihrem Geburtsdatum. Die Armbänder tragen dazu bei, Verwechselungen zu vermeiden. In besonderen Situationen wie vor einer Operation wird der Name des Patienten zusätzlich erfragt. Auch unser Personal im Krankenhaus trägt Namensschilder. So wissen unsere Patienten immer, mit wem sie gerade sprechen.

Sichere Medikamenteneinnahme

Wenn verschiedene Arzneimittel gleichzeitig eingenommen werden, können Wechselwirkungen mit unerwünschten Nebenwirkungen entstehen. Bei der Aufnahme besprechen wir mit unseren Patienten deshalb, welche Medikamente sie einnehmen und halten bei Bedarf Rücksprache mit dem Hausarzt.


Hygienemanagement: Infektionen verhindern

Wir unternehmen alles, um unsere Patienten und Mitarbeiter vor einer Ansteckung mit Viren, Bakterien und Keimen (wie MRSA) zu schützen.

 

Geschäftsführer Christian Schug mit Judith Maibaum, Jutta Auster und Georg Brochhagen vom Qualitätsmanagement-Team des Klinikums.

Dekubitus vorbeugen

Sobald ein längerer Krankenhausaufenthalt abzusehen ist, beurteilen wir das individuelle Risiko unserer Patienten für Wundliegegeschwüre („Dekubitus"). Bei erhöhter Gefahr leiten wir vorbeugende Maßnahmen ein:

  • Wir fördern Bewegung und Mobilisation
  • Wir entlasten gefährdete Stellen mit Hilfe eines Bewegungsplans
  • Wir passen die Ernährung an, um Risikofaktoren zu vermindern


Checklisten rund um die Operation

Wissenschaftliche Untersuchungen von Tausenden von Patienten belegen, dass mithilfe von Checklisten Fehler besser erkannt und vermieden werden.
Mit den Checklisten erhöhen wir zum Beispiel die Sicherheit rund um Operationen, indem wir wichtige Informationen noch einmal zusätzlich abfragen:
Vor der Operation fragen wir nach wichtigen Symptomen, Medikationen und Erkrankungen

  • Wir markieren den Teil des Körpers, an dem der Eingriff stattfindet, mit einem Stift; Vor der Narkose fragen wir unsere Patienten nach Namen und Geburtsdatum
  • Wir stellen Fragen zur geplanten Operation und lassen uns vom Patienten die Stelle des geplanten Eingriffs zeigen.


Zusammen stark: Gemeinsame Visite

Wir verstehen die Visite als Dialog zwischen unseren Patienten sowie unseren ärztlichen und unseren pflegerischen Mitarbeitern. Durch die Gemeinsame Visite von Ärzten und Pflegekräften direkt am Patientenbett vermeiden wir typische Fehler, die durch fehlerhaftes Weitergeben von Informationen entstehen („stille Post").


Datenschutz und Datensicherheit

Ihre Daten sind bei uns sicher. Denn wir halten uns streng an die gesetzlichen Vorgaben und die Datenschutzordnungen. So bitten wir stets um Ihre schriftliche Einwilligung, bevor wir Daten zum Zweck Ihrer Weiterbehandlung an andere Stellen weitergeben oder Unterlagen von anderen Stellen anfordern.


Fehlervermeidung

Sicherheit hat im gesamten Krankenhausalltag höchste Priorität. Auftretende Fehler und Risiken werden über eine zentrale Stelle zur Klärung direkt an die jeweils Verantwortlichen weitergeleitet, sodass die jeweilige Ursache abgestellt werden kann. Außerdem werden Risiko-Situationen regelmäßig bei den berufsgruppenübergreifenden Besprechungen thematisiert, so dass auch andere Stationen und Abteilungen daraus lernen können.


Beschwerdemanagement

Sollten Sie als Patient oder Besucher einmal Anlass zur Kritik haben, nimmt unser Beschwerdemanagement sich Ihrer berechtigten Anliegen an und sorgt für Abhilfe. Daraus können sich auch grundlegende Änderungen in unseren Arbeitsprozessen ergeben. Sowohl die Entwicklung neuer Maßnahmen als auch die Überprüfung der Ergebnisse erfolgt in enger Abstimmung mit der Krankenhausleitung.


Behördliche Vorgaben

An den Brandschutz, Datenschutz, Arbeitsschutz, Umgang mit Medizinprodukten, die Hygiene usw. stellt der Gesetzgeber bestimmte Anforderungen. Dass diese stets eingehalten werden, dafür sorgen einzelne Mitarbeiter unserer Klinik, die für diese sicherheitsrelevanten Aufgaben regelmäßig geschult werden.


Eigene Prüfungen

Regelmäßig überprüfen wir in „internen Audits", ob unsere Behandlungsabläufe und andere Maßnahmen zur Patientensicherheit noch auf dem neuesten Stand sind. Diese Prüfungen dienen nicht nur der „Kontrolle", sondern sind gleichzeitig die Grundlage, auf der wir alle getroffenen Vorkehrungen weiterentwickeln.
Zu unserem Qualitätsverständnis gehört der Anspruch, alles für Ihre Sicherheit zu tun. Wir beugen Risiken vor und sind darauf vorbereitet, eine sichere Behandlung aller Patienten zu gewährleisten und in konkreten Notsituationen schnell zu handeln.

 

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