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Montag, 03. August 2020

Blick nach vorn: KPMG präsentiert Führungskräften und Betriebsrat das Grobkonzept

Die Führungskräfte und Betriebsräte hatten jetzt erstmals Gelegenheit, sich ausführlich über das Rahmenkonzept zur Neuausrichtung des Klinikums aus erster Hand zu informieren. Die Unternehmensberater der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und die Geschäftsführer, Sven Freytag und Christian Schug, standen dafür von morgens 8 Uhr bis abends 20 Uhr rund 90 Führungskräften Rede und Antwort.

Martin Hohmann (links) und Prof. Dr. Nils Breuer von der KPMG präsentierten Führungskräften und Betriebsräten das Grobkonzept.

Neben den Ursachen, die die Neuausrichtung nötig machen, und der Verbesserung der finanziellen Schieflage, wurden die Potentiale und Perspektiven für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums beleuchtet und die Maßnahmen aufgezeigt, die in den nächsten Monaten von den Abteilungen erarbeitet werden. "Ich bin dankbar für die signalisierte Bereitschaft der Führungskräfte und Betriebsräte, die Herausforderungen zur Sicherung des Unternehmens als Gemeinschaftaufgabe zu verstehen," resümiert Geschäftsführer Sven Freytag den Tag. "Denn nur so können wir erfolgreich sein."

Die überdimensionierten Strukturen wurden zu einer Kostenfalle. Das Klinikum ist jedoch ein wichtiger Grund- und Regelversorger in der Region mit 316 Betten, mit einer seit Jahren gleichbleibend hohen, nahezu vollausgelasteten Bettenbelegung. Die Gutachten vergangener Jahre kamen übrigens schon in großen Teilen zu den gleichen Erkenntnissen. Sie wurden jedoch nicht oder nicht konsequent genug umgesetzt.

Die Maßnahmen und Perspektiven

Die finanzielle Stabilität ist durch die Gesellschafterin Stadt Soest und die Banken bis zur Vereinbarung des Sanierungskonzeptes (Dezember 2020) sichergestellt und soll für die Zeit der Sanierung und Restrukturierung erhalten bleiben. Die wichtigsten Maßnahmen zur Reduzierung der Kosten sind bereits im ersten Halbjahr erfolgt. Um die Personalkosten planbar zu gestalten – unabhängig von möglichen Tarifabschlüssen der Ärzte- und Pflegeverbände - wird mit dem Betriebsrat bis zum Jahresende ein Sanierungstarifvertrag ausgehandelt. Auf betriebsbedingte Kündigungen soll verzichtet werden
Das Klinikum hat seit Jahren gute Zahlen bei der Auslastung, Verweildauer, der Bettenbelegung und der Patientenzufriedenheit. Die Fallzahlen liegen ebenfalls auf einem konstant guten Niveau. Das bedeutet, die Aufgaben des Klinikums liegen bei der Anpassung der Führungs- und Organisationsstrukturen sowie der Optimierung von Prozessen und Abläufen. Darüber hinaus gilt es, vollständige Transparenz über Zahlen, Daten und Fakten für die Führungskräfte herzustellen, damit eine möglichst eigenständige betriebswirtschaftliche Steuerung in allen Leistungsbereichen möglich wird.

Das bewährte Leistungsspektrum des Klinikums bleibt nahezu unverändert. Die Struktur, in denen es erbracht wird, muss sich jedoch ändern. Eine größere Bedeutung wird die Pflege erhalten und künftig in einer Doppelspitze zusammen mit der Medizin die drei Bereiche Chirurgie, Innere Medizin und Generationsübergreifende Medizin leiten.

Die Umsetzung

Das Detailkonzept wird in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern erstellt. Erste Arbeitsgruppen starten im August. Im September erarbeiten die Führungskräfte die Ziele des Klinikums für die nächsten Jahre. Im Anschluss wird die Strategie entwickelt und dann geht es in die Detailplanungen einzelner Bereiche und Abteilungen. Vielen Mitarbeitern geht das nicht schnell genug, denn das Grobkonzept der KPMG steht seit Mai. Der Rat hat Ende Juni für die Umsetzung grünes Licht erteilt. Vielen ist noch nicht bewusst, dass es sich nicht um ein Projekt, sondern um einen mehrjährigen Prozess handelt. Neu ist auch, dass dieses Mal die Umsetzung engmaschig begleitet, gesteuert und kontrolliert wird. Die Weichen für eine erfolgreiche Umsetzung sind damit gestellt. Ab jetzt heißt das Arbeitsmotto im Klinikum „gesund nach vorn".

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