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Montag, 15. Februar 2016

10. Soester Wundkongress liefert Denkanstöße

Es ist leicht, sich mit dem zu beschäftigen, was man kann. Schwer ist es, nach Fehlern zu suchen und diese zu überdenken. Der 10. Soester Wundkongress sollte hier ein paar Denkanstöße geben. Deshalb stand die Jubiläumsausgabe unter dem Motto „Wundheilung – was hindert uns daran?“

Die Wundexperten Klaus Gramen und Catharina Märte-Prinz führten durch die Veranstaltung.

Mit 270 Teilnehmern war der Fachkongress in der Soester Stadthalle wieder sehr gut besucht. Aussteller waren sogar mehr als in den Vorjahren dabei, erstmals auch ein Fachbuchhandel, der sich gut in das Gesamtkonzept der Veranstaltung integrierte. Ebenfalls eine Premiere war die Kooperation mit der AkademiDO, der Fortbildungsakademie der Städtischen Kliniken Dortmund. Dadurch konnten die von den Teilnehmern gewünschten Fortbildungspunkte vergeben werden.

Neben Punkten wurden beim Wundkongress in diesem Jahr auch Preise vergeben. Denn zur Feier des Jubiläums gab es eine Tombola. Die Gewinner wurden jeweils zu Beginn der Pausen gezogen und verkündet, was im Laufe des Tages für eine zunehmende Spannung sorgte und bei den Teilnehmern gut ankam. Unter anderem gab es von der Stadthalle gestiftete Konzertkarten zu gewinnen. Den Kern der Veranstaltung bildeten aber wie immer abwechslungsreiche Vorträge sowie der fachliche Austausch der Kongressbesucher untereinander.

Viele Aussteller nutzten den Fachkongress, um ihre Produkte aus dem Bereich der Wundversorgung vorzustellen.

Nach der Begrüßung durch Pflegedirektorin Marion Säcker und dem stellvertretenden Ärztlichen Direktor Dr. Kristian Nitschmann eröffnete Wundexpertin Catharina Märte-Prinz die Veranstaltung mit einem Rückblick auf die vergangenen neun Kongresse. Sie erinnerte an die sich wandelnden Schwerpunkte in der Versorgung von Menschen mit chronischen Wunden, bevor ihr Kollege Klaus Gramen einen kurzen Ausblick in die Zukunft der Wundversorgung gab.

Als erste Referentin des Tages sprach Dorothee Grosse, Leiterin der AkademiDO, über die Fort- und Weiterbildung im Pflegeberuf. Sie vermittelte den Teilnehmern, dass es auch ohne Hochschulabschluss in diesem Beruf möglich sei, Zusatzqualifikationen zu erwerben, welche dann dem Patienten zu Gute kommen.

Anästhesie-Chefarzt Prof. Andreas Meißner erläuterte anschließend den Zuhörern den Zusammenhang zwischen Schmerz und chronischer Wunde. Es wurde klar, wie reichlich die Möglichkeiten der Behandlung sind. Genauso reichlich sind aber auch die Fehler, die hier gemacht werden können. Diese muss dann der Patient durch teilweise schwer erträgliche Schmerzen, egal ob unter stationären oder unter ambulanten Bedingungen, aushalten.

Erstmals war auch ein Fachbuchhandel unter den Ausstellern beim Wundkongress.

Nächster Redner war Martin Schmidt, Leiter des Wundzentrums im Klinikum links der Weser, Bremen. Er sprach über das Thema Empathie. In einem von sehr persönlichen Erlebnissen gespickten Vortrag erläuterte er sehr eindrucksvoll, warum es so wichtig ist, Patienten gegenüber empathisch zu sein, um gute Behandlungserfolge zu erzielen. Nicht nur Technik und Wissen bringen einen weiter, auch das Zwischenmenschliche ist gerade in der Pflege ein ganz besonderer Aspekt.

Nach der Mittagspause, die wieder viel Raum für Gespräche und den Besuch der Industrieausstellung bot, folgte der Vortrag von Martina Hüppler. Die Wundmanagerin aus dem Klinikum Dortmund berichtete zum Thema Wundinfektion und gestaltete ihren Vortrag eher als einen Aufruf zur Selbstreflektion in Hinblick auf die Einhaltung von Hygienevorschriften bei der täglichen Versorgung von chronischen Wunden.

Das Team der AG Wunde in den grünen Shirts sorgte für einen reibungslosen Ablauf der Jubiläumsveranstaltung.

In einem Doppelvortrag berichteten dann Dr. Hans-Walter Fiedler aus der Gemeinschaftspraxis für Gefäßchirurgie und Martin Schmidt vom Klinikum links der Weser über Grenzen der Wundversorgung, über Wunsch und Wirklichkeit. Den Abschluss bildete der Vortrag von Peter Henßen, einem sehr engagierten Krankenpfleger aus der ambulanten Pflege in Krefeld. Er berichtete darüber, welche Probleme sich tagtäglich in der Pflege daheim stellen und gab einige sehr praktikable Lösungen mit an die Hand.

Als am Ende des Tages der stellvertretende Pflegedirektor Markus Böddecker die Teilnehmer verabschiedete, freuten sich die Organisatoren Catharina Märte-Prinz und Klaus Gramen über eine rundum gelungene Jubiläums-Veranstaltung. "Wir möchten uns dafür ganz besonders bei allen Mitgliedern der AG Wunde des Klinikums bedanken, die nicht nur an diesem Tag, sondern auch in der Vorbereitung unermüdlich zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!"

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