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Montag, 16. November 2015

Großer Andrang beim 5. Soester Schmerztag

Fast jeder Zehnte in Deutschland leidet an chronischen Schmerzen. Entsprechend groß war die Resonanz beim 5. Soester Schmerztag des Klinikums. Mehr als 140 Teilnehmer besuchten die Veranstaltung, die erstmals in Kooperation mit der kassenärztlichen Vereinigung Westfalen Lippe, der Schmerzselbsthilfe Soest und der Deutschen Schmerzhilfe durchgeführt wurde.

Die Vorträge zum Thema "Schmerz" waren sehr gut besucht, das Interesse groß.

Dabei lag der Schwerpunkt auf der Vernetzung zwischen Klinik und Praxis. Unter der Moderation von Chefarzt Prof. Dr. Andreas Meißner referierten die Experten aus dem ambulanten Bereich über die Therapieoptionen und -inhalte in ihren Praxen. Der Schmerztherapeut und Anästhesist Volker Figge erläuterte die Möglichkeiten der Schmerztherapie seiner Praxis. Jeder Patient erhält eine individuelle Therapie, die sich der Art des Schmerzes und dem zeitlichen Verlauf anpasst. Den populären Einsatz von „Schmerzpflastern“ sah Figge eher kritisch. Wenn immer eine Verabreichung über den Mund möglich ist, sollte diese bevorzugt werden.

Realistisches Ziel ist auch nicht die völlige „Ausschaltung“ des Schmerzes. Das erläuterte der Diplom-Psychologe und psychologische Psychotherapeut Berthold Ebel in seinem ebenso anschaulichen wie lebendigen Vortrag. Vielmehr müssen eigene Ressourcen aufgespürt und die Wichtigkeit einer psychologischen Begleitung erkannt werden. Bei regelmäßiger Anwendung von Entspannung werden die Schmerzwahrnehmung und die Balance zwischen Ruhe und Aktivität positiv beeinflusst. Schmerz sei, so Ebel, nicht nur von körperlichen Faktoren abhängig. Er wird auch von psychischen, emotionalen und sozialen Faktoren mitbestimmt.

Die Möglichkeiten der physikalischen Therapie erläuterte der Facharzt für physikalische und rehabilitative Medizin Dr. Eckhard Weinz. Er machte deutlich, dass es hier nicht um passive Therapien wie Massagen geht. Diese haben keinen nachhaltigen Effekt. Vielmehr wurde auf die Notwendigkeit von Bewegung hingewiesen

Die Veranstaltung hatte sich auch zum Ziel gesetzt, die Eigenkompetenz der Patienten, ihre Selbstbestimmung und ihr Wissen in Bezug auf ihre Erkrankung und Therapiemöglichkeiten zu intensivieren. Ebenso sollte das Verständnis für die Schmerzpatienten in ihrem sozialen Umfeld gefördert werden. Die Entspannungspädagogin Barbara Adrian hatte dazu verschiedene Fragen von Patienten zum Thema Schmerztherapie zusammengetragen. Diese wurden in der abschließenden Podiumsdiskussion beantwortet. Die Betroffenen und deren Angehörige zeigten sich im Erfahrungsaustausch am Ende der Veranstaltung sehr zufrieden. Es wurde deutlich, wie wichtig die Initiative des Patienten und die Vernetzung zwischen Klinik und Praxis sind.

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