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Mittwoch, 23. September 2015

Protest gegen Krankenhaus-Reform

So nicht! Mit einem deutlichen „Nein“ wenden sich die beiden Soester Krankenhäuser vereint gegen die geplante Krankenhaus-Reform der Bundesregierung. Sowohl in der Hauptstadt als auch vor den Türen der heimischen Kliniken haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Mittwoch, 23. September, ihren Protest gezeigt.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums ließen Luftballons mit Protest-Postkarten an den Deutschen Bundestag aufsteigen.

Im Rahmen einer „Aktiven Mittagspause“ ließen sie zwischen 13 und 14 Uhr Luftballons mit Postkarten an den Deutschen Bundestag zum Zeichen des Protests aufsteigen – in der Hoffnung, dass sich dieser Gesetzentwurf in Luft auflöst.

„Denn die Kliniken werden durch dieses Gesetz nicht unterstützt sondern schlechter gestellt als bisher. Qualitätsregeln sollen verschärft und die Produktivität erhöht werden, während gleichzeitig finanzielle Kürzungen vorgesehen sind“, schildert Oliver Lehnert, Geschäftsführer des KlinikumStadtSoest. Und Christian Larisch, Geschäftsführer des Marienkrankenhauses, ergänzt: „Es ist an der Zeit, dass die Politik Krankenhäuser als Einrichtungen der Daseinsvorsorge versteht. Mitarbeiter haben einen Anspruch, für Ihren Einsatz entsprechend vergütet zu werden, und nicht in jedem Jahr hierzu die Produktivität steigern zu müssen.“

Das Gesetz sieht unter anderem weitere Kürzungen durch den Wegfall des Versorgungszuschlages  vor sowie den Mehrleistungsabschlag von jetzt 25 Prozent auf bis zu 50 Prozent anzuheben. Dieses System der Mehrleistungsabschläge kann in einem Jahr eine bis zu siebenstellige Summe bedeuten, die den Kliniken verloren ginge. Hinzu kommen weitere, im Gesetzesvorschlag vorgesehene Kürzungen wie Preiskürzungen bei Fallpauschalen, der Fixkostendegressionsabschlag und steigende Löhne und Gehälter, die nicht durch Steigerungsraten im Budget aufgefangen werden. Die Folge: Den Krankenhäusern bleiben immer weniger Steuerungsmöglichkeiten, sich zu entwickeln und in die Zukunft zu investieren. Für das Personal und damit letztlich die Patienten ein denkbar schlechtes Szenario bereits aktuell, da auch jetzt schon Krankenhäuser mit knappen Ressourcen agieren müssen.

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