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Freitag, 14. August 2015

Neues Gerät ermöglicht 3D-Mammographie

Ein Mammographie-Gerät der neuesten Generation hat jetzt die Radiologie des Klinikums bekommen. Damit sind erstmals auch 3D-Mammographien möglich. Das neue Verfahren nennt sich Tomosynthese und ermöglicht durch die 3D-Darstellung der Brust, dass auch kleinste Karzinome bereits in einem sehr frühen Stadium entdeckt werden können.

Freuen sich über das neue Gerät: Gynäkologie-Chefärztin Dr. Simone Flachsenberg und Radiologie-Chefarzt Dr. Hubert Fischer.

"Bei dieser neuen Technik handelt es sich um einen Quantensprung", bestätigt Dr. Hubert Fischer, Chefarzt des Instituts für Diagnostische Radiologie am KlinikumStadtSoest. Studien belegen, dass mithilfe der Tomosynthese 30 Prozent mehr bösartige Tumore gefunden werden als ohne dieses Verfahren.

Grund ist, dass durch dieses Verfahren aus unterschiedlichen Winkeln, auch von der Seite, in die Brust geblickt werden kann. Das herkömmliche Verfahren ermöglichte nur einen Blick von oben. Bei Frauen mit einem dichten Drüsengewebe waren kleine Karzinome so nur sehr schwer erkennbar.

Durch die 3D-Darstellung der Tomosynthese können die verschiedenen, sich teils überlagernden Strukturen nun besser erkannt werden. Auch die Tumorausdehnung kann vor einer Operation mit diesem Verfahren besser abgeschätzt werden.

Pro Jahr werden im Klinikum 200 Frauen mit der Mammografie untersucht. Im Senora Brustzentrum, das nach den Qualitäts-Standards des Landes NRW zertifiziert ist, werden die Patientinnen unter der Leitung von Dr. Simone Flachsenberg von einem engagierten Team aus Fachärzten der Frauenheilkunde, plastischen Chirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie und Psychologie betreut.

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