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Freitag, 17. Oktober 2014

KlinikumStadtSoest ist Regionales Traumazentrum

Das KlinikumStadtSoest ist nach eingehender Prüfung durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie als Regionales Traumazentrum zertifiziert worden. Als Mitglied des Traumanetzwerks Nordwest unter der Leitung des Universitätsklinikums Münster leistet das Klinikum damit einen weiteren Beitrag zur optimalen Notfallversorgung der Bürger in Soest und Umgebung.

Hans-Peter Trilling, Dr. Ulrich Altrup (Leiter der Notaufnahme), Klinikum-Geschäftsführer Oliver Lehnert, Prof. Andreas Meißner, Chefarzt der Anästhesie, und Dr. Alexander Joist (v.l.) stellten die Vorteile der Mitgliedschaft im Trauma-Netzwerk Nordwest vor.

Zweck eines Traumanetzwerkes ist es, Patienten, die in Folge eines Unfalls akute Traumata erlitten haben, bestmöglich in einem geeigneten Krankenhaus zu versorgen. Da Krankenhäuser über unterschiedliche Ausstattungen und Bereiche verfügen, ist nicht immer das nächstgelegene Haus die erste Adresse für eine optimale Versorgung. Aber auch ein sofortiger Transport z. B. per Helikopter in eine Spezialklinik muss nicht die beste Alternative sein, denn das setzt entsprechende Kapazitäten vor Ort sowie eine gute Absprache voraus.

Hier kommt das Traumanetzwerk ins Spiel: Die beteiligten Kliniken sind je nach Versorgungsstufe in verschiedene Kategorien unterteilt und untereinander bestens vernetzt. Reicht die Versorgung für einen Unfall- bzw Notfallpatienten in der nächstgelegenen Netzwerk-Klinik nicht aus, ist die sofortige Weiterleitung in ein überregionales Traumazentrum möglich.

Ein Beispiel: Als Regionales Traumazentrum verfügt das KlinikumStadtSoest rund um die Uhr über eine Unfallchirurgie mit Schockraum, eine eigene Radiologie und eine intensivmedizinische Versorgung. Bei Anlieferung eines Unfall- oder Notfallpatienten kann daher sofort erkannt werden, was zur optimalen Versorgung getan werden muss. „Liegt zum Beispiel eine Verletzung vor, die einen neurochirurgischen Eingriff erfordert, verlegen wir den Patienten auf dem schnellsten Weg in ein geeignetes Netzwerkkrankenhaus, in diesem Fall in die Hammer St. Barbara-Klinik“, erklärt Privat-Dozent Dr. Alexander Joist, Chefarzt der Unfallchirurgie, Orthopädie und Sporttraumatologie am KlinikumStadtSoest. Zu diesem Zweck gibt es zu jedem Netzwerk-Krankenhaus eine direkte Verbindung mit einem konkreten Ansprechpartner – quasi ein „rotes Telefon“. „So kann ich als Patient sicher sein, dass der für mich beste und schnellste Weg zur optimalen Versorgung eingeschlagen wird“, versichert Dr. Joist.

Dass dieses Netzwerk nicht nur den Unfall-Patienten zugute komme, sondern auch den Mitarbeitern der Rettungsdienste, bestätigt auch Hans-Peter Trilling, Leiter des Soester Rettungsdienstes. "Der Status eines Traumazentrums gibt den Kollegen vor Ort jetzt die Sicherheit, dass die Patienten im Klinikum auf alle Fälle in den besten Händen sind, unabhängig davon, welche Verletzungen im Detail festgestellt werden", erklärt Trilling. "Bislang mussten vom Rettungswagen zum Teil mehrere Häuser angerufen werden, um zu klären, ob die Patienten dort aufgenommen werden können. Jetzt haben wir eine zentrale Anlaufstelle, von wo aus auch gegebenenfalls die Weiterleitung organisiert wird."

Die Partner des Traumnetzwerks stehen zudem in einem ständigen Austausch. Regelmäßige Treffen der beteiligten Ärzte und gemeinsame Seminare fördern die Zusammenarbeit und stärken das Netzwerk. Vor der Aufnahme eines Krankenhauses in ein Traumanetzwerk erfolgt eine eingehende Prüfung mit Qualitäts- und Organisations-Check durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie.

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