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Freitag, 07. Februar 2014

Aktionsbündnis will Mut zur Ersten Hilfe machen

Das Klinikum möchte gemeinsam mit Soester Hilfsorganisationen das Thema Erste Hilfe und Wiederbelebung populärer machen. Unter anderem sollen die Standorte von Defibrillatoren im Kreis Soest mit Hilfe einer Smartphone-App kartografiert werden.

Der Einsatz eines Automatischen Externen Defibrillators kann Leben retten. Darauf will die Gruppe mit (v.l.) Gerd Teicher (Malteser Hilfsdienst), Michael Swyter (DRK), Prof. Dr. Andreas Meißner (Chefarzt Anästhesie KlinikumStadtSoest) und Julia Rohe (Johanniter Unfallhilfe) hinweisen.

Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in Deutschland. 100.000 Menschen sterben jährlich daran. Diese Zahl kann jedoch deutlich reduziert werden, wenn schnell geholfen wird. So kann neben der Herz-Druckmassage auch der frühe Einsatz von Automatischen Externen Defibrillatoren Leben retten. Doch wer weiß noch genau, wie man eine Herz-Druckmassage anwendet – oder wie ein Defibrillator bedient wird bzw. wo man überhaupt so ein Gerät findet?

Im Zeitalter der Smartphones gibt es hierfür eine Lösung: Die von der Universität Koblenz-Landau entwickelte App „Defi Now!“ Die kostenlose Anwendung lässt sich auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets schnell installieren und zeigt neben einer Anleitung zu Erste-Hilfe-Maßnahmen auch die Standorte von Automatischen Externen Defibrillatoren (AED) in der Nähe des Nutzers. Hierbei ist die App allerdings auf die Mithilfe der Nutzer angewiesen, vorhandene AED in die Liste einzutragen und so zu kartografieren. Dabei möchte eine Soester Gruppe bestehend aus der Johanniter-Unfallhilfe, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Malteser Hilfsdienst, der Deutschen Herzstiftung und dem KlinikumStadtSoest künftig helfen.

„Ziel ist es, alle Standorte von AED im Kreis Soest zu erfassen und über die App den Nutzern für den Notfall bereit zu stellen“, erklären die Mitglieder des Aktionsbündnisses. Zu diesem Zweck möchten sie die Soester Bürger um Mithilfe bitten. „Teilen Sie uns die Standorte von Defibrillatoren in Ihrer Umgebung per E-Mail an defi@klinikumstadtsoest.de  mit“, lautet der Aufruf.

Neben der Kartografierung der AED haben sich die Hilfsorganisationen und das Klinikum noch weitere Aktionen im Laufe des Jahres vorgenommen, um das Thema Erste Hilfe populärer zu machen. Zum einen ist eine Kooperation mit Soester Schulen angestrebt, um die Schüler bereits früh  mit lebensrettenden Maßnahmen vertraut zu machen. Zum anderen ist – wie schon im vergangenen Jahr – wieder eine große Informationsveranstaltung zum Thema Wiederbelebung in der Innenstadt geplant. Dabei können die Maßnahmen sowie die Anwendung von AED mit Hilfe von Trainingspuppen unter fachkundiger Anleitung direkt geübt werden. „Viele Menschen haben einfach Angst, etwas falsch zu machen“, wird von den Initiatoren erklärt. „Dabei ist der größte Fehler zweifelsohne, nichts zu tun.“

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