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Dienstag, 02. April 2013

Neue Tagesklinik für Schmerzpatienten

Nach dreijähriger Vorbereitungszeit hat das Klinikum jetzt eine Tagesklinik speziell für Schmerz-Patienten eingerichtet. Das Therapieangebot umfasst ein vierwöchiges Programm. Ein Team aus Ärzten, Physio- und Psychotherapeuten, Entspannungspädagogen sowie Sport- und Ernährungswissenschaftlern kümmert sich dabei intensiv um die Schmerz-Patienten.

Das Team der Tagesklinik Schmerz mit (v.l.) Marion Mehl, Mandy Wadewitz, Herbert Thier, Prof. Dr. Andreas Meißner, Barbara Adrian, Mechthild Schenk, Heidi Plesser und Ricarda Kowoll.

Nach Schätzungen leiden bis zu 13 Millionen Menschen in Deutschland unter chronischen Schmerzen. Die Betroffenen erfahren häufig nicht nur eine körperliche sondern auch psychische und soziale Beeinträchtigung ihrer Lebensqualität. Der Schmerz kann übermächtig werden, er kann Fühlen, Denken und Handeln bestimmen, Lebensfreude und Zuversicht nehmen und zu Arbeitsplatzverlust und sozialem Rückzug führen. Der chronische Schmerz entwickelt sich so zu einem eigenständigen Krankheitsbild, das einer umfangreichen Therapie bedarf. Hier setzt die multimodale Schmerztherapie an, die das Klinikum jetzt als erstes Krankenhaus im Kreis Soest auch im Rahmen einer tagesklinischen Einrichtung anbietet.

Die multimodale Schmerztherapie strebt eine Wiederherstellung oder Verbesserung der objektiven und subjektiven Funktionsfähigkeit im körperlichen, psychischen und sozialen Bereich an. Eine Schmerzfreiheit kann nicht versprochen werden, eine Linderung der Schmerzen wird jedoch oft erzielt. Dieses Konzept wird bereits seit 2009 am KlinikumStadtSoest im stationären Rahmen angeboten und durchgeführt. Seit März können Schmerzpatienten nun auch umfangreicher tagesklinisch betreut und behandelt werden.

Die Therapie in der Tagesklinik Schmerz erfolgt in Gruppen. Bis zu acht Patienten mit chronischen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Arthrosen oder Fibromyalgie werden vier Wochen lang von einem interdisziplinären Expertenteam betreut. Dazu gehören Ärzte, Physio- und Psychotherapeuten, speziell geschulte Pflegekräfte sowie auch Entspannungspädagogen, Ernährungsexperten und Sportwissenschaftler.

Verschiedene Behandlungsmethoden aus den Bereichen der kognitiven Verhaltenstherapie, Physiotherapie, medizinischen Trainingstherapie sowie Entspannungs- und Kreativtherapie. werden nach einem vorgegebenen Behandlungsplan eingesetzt, um die Patienten in ihrer aktiven Bewältigung der Schmerzerkrankung zu fördern und zu unterstützen. Nach sechs Monaten besteht für die Patienten die Möglichkeit, in einer sogenannten „Booster-Woche“ fünf Tage lang ihre in der Tagesklinik erlernten Übungen und Techniken wieder aufzufrischen und zu vertiefen.

Die Therapie ist sehr intensiv und fordert die Patienten entsprechend. Daher wird zuvor getestet, ob ein Patient die notwendigen Voraussetzungen für die Therapie in der Tagesklinik Schmerz mitbringt. „Entscheidend sind unter anderem eine ausreichende körperliche Belastbarkeit, ausreichende sprachliche und intellektuelle Fähigkeiten und die Bereitschaft zur aktiven Verhaltensänderung. Denn die Patienten müssen diese Therapie selbst wollen – und auch bereit sein, in der Gruppe zu arbeiten und über ihre Schmerzen zu reden“, erläutert Herbert Thier, Oberarzt am KlinikumStadtSoest und zuständiger Schmerztherapeut.

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