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Dienstag, 24. September 2013

3. Soester Schmerztag

Bereits zum dritten Mal hat das KlinikumStadtSoest in Kooperation mit der Schmerzselbsthilfegruppe Soest und der Deutschen Schmerzhilfe einen Schmerztag veranstaltet.

Achim Moritz demonstrierte die positive Wirkung von Musik auf das Schmerzempfinden.

Die große Resonanz bestätigte den bundesweiten Trend. Denn nach einem Dossier der Deutschen Schmerzliga e.V. vom Januar 2013 leiden etwa zwölf bis 15 Millionen Bundesbürger an chronischen Schmerzen. Vier bis fünf Millionen davon sind durch ihre Schmerzen derart stark beeinträchtigt, dass sie einer speziellen Schmerztherapie bedürfen. Welche Möglichkeiten der Schmerzbewältigung dabei zur Verfügung stehen, stellten die Experten beim 3. Soester Schmerztag in Vorträgen und Workshops vor.

So bestand für die betroffenen Patienten nicht nur die Möglichkeit, Fragen zu klären, sondern auch verschiedene Ansätze der Schmerzbewältigung auszuprobieren, um sie am eigenen Leib kennen zu lernen. Dabei konnten direkt kleine Erfolge beobachtet werden. Einen dieser Momente erlebte eine Teilnehmerin, die aufgrund eines körperlichen Befundes an chronischen Schmerzen leidet. Obwohl sie zunächst die Wirkung von Musik zur Schmerzbekämpfung bezweifelte, ließ sie sich auf eine praktische Übung mit Musiktherapeut Achim Moritz ein. Während der Übung fühlte sich die Patientin zunehmend wohler und anschließend war ihr persönliches Schmerzempfinden zum Erstaunen aller Anwesenden deutlich gesunken. Grund für die positive Wirkung der Musik ist, dass Schmerz nicht nur von körperlichen Faktoren abhängt, sondern immer auch von psychischen und emotionalen Faktoren mitbestimmt wird.

Daher hat auch Entspannung eine positive Wirkung auf das Schmerzempfinden, worauf Barbara Adrian in ihrem Vortrag einging. Durch eine regelmäßige Anwendung von Entspannung werden die Schmerzwahrnehmung und die Balance zwischen Ruhe und Aktivität positiv beeinflusst. Im zugehörigen Workshop erlebten die Teilnehmer, dass Entspannung sogar zur Bildung von körpereigenem Endorphin führen kann.

Eine wichtige Erkenntnis aus dem Vortrag von Herbert Thier „Arzt und chronischer Schmerzpatient“ war die „Therapie auf Augenhöhe“. Dabei wurde die gegenseitige Akzeptanz und Wertschätzung sowie auch die Eigenverantwortlichkeit des Patienten hervorgehoben. Auch die Bewegung kam nicht zu kurz. Denn durch die geringere Mobilität kommt es bei Schmerzpatienten häufig zum Muskelabbau, der sich nicht positiv zur Bewältigung des Schmerzes auswirkt. Sporttherapeutin Monika Keunecke zeigte daher einfache Übungen, die unterstützend beim Muskelaufbau wirken. Die Betroffenen und deren Angehörige zeigten sich im abschließenden Erfahrungsaustausch am Ende des Nachmittages sehr zufrieden mit der Veranstaltung.

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