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Dienstag, 26. Februar 2013

Gebetsmöglichkeit für Muslime im Raum der Stille

Das Klinikum hat in Zusammenarbeit mit dem Integrationsrat der Stadt Soest jetzt eine Gebetsmöglichkeit für seine muslimischen Patienten und Besucher eingerichtet. Zu dem Zweck wurde der „Raum der Stille“, in dem auch die katholischen und evangelischen Gottesdienste gefeiert werden, entsprechend den Bedürfnissen der Muslime ausgestaltet.

Vertreter der muslimischen, katholischen und evangelischen Gemeinde mit Mitgliedern des Integrationsrates der Stadt Soest und der Unternehmensleitung des Klinikums bei der Einweihung der neuen Gebetsmöglichkeit.

Dabei wurde ein Konzept geschaffen, das sowohl die Charakteristik des christlichen Andachtsraums mit Kreuz und Altar bewahrt, als auch einen Bereich speziell für die Gebete der Muslime bietet.

„Auch bislang bestand natürlich die Möglichkeit für unsere muslimischen Patienten und Besucher, sich hier in den Raum der Stille zurückzuziehen und zu beten“, erklärt Oliver Lehnert, Geschäftsführer des Klinikums. „Aber jetzt finden sie dort alles vor, was sie für ein Gebet benötigen“. So liegen ab sofort im Raum der Stille Gebetsteppiche und Kopftücher sowie eine Ausgabe des Korans bereit. Ein Regal zum Abstellen der Schuhe ist ebenso vorhanden wie die Möglichkeit zur Waschung in einem separaten Raum.

Miyase Görkem freut sich über diese Neugestaltung und spricht den Beteiligten im Namen der muslimischen Gemeinde ihren Dank aus: „Selbst für einen kranken Muslim ist es außerordentlich wichtig, eine unmittelbare Gebetsmöglichkeit zu haben - aber auch für die Angehörigen des Kranken. Schön, dass dieser Wunsch jetzt in Erfüllung gegangen ist.“

In Vertretung von Pflegedirektorin Marie-Luise Müller, die das integrative Projekt mit auf den Weg gebracht hatte, begrüßte Marion Säcker, stellvertretende Pflegedienstleitung, die Gäste im Raum der Stille.

„Ich freue mich, dass den muslimischen Patienten und ihren Angehörigen jetzt eine besondere Gebetsmöglichkeit zur Verfügung steht. Verehrung Gottes, Bitte und Dank sind so wichtig, dass sie gerade in einem Krankenhaus auch einen gestalteten Ort benötigen“, begrüßt Pfarrer Geißen von der katholischen Heilig-Kreuz-Gemeinde den Schritt. Auch seine evangelische Kollegin Pastorin Martina Kluft, Seelsorgerin am KlinikumStadtSoest, hat die Einrichtung einer Gebetsmöglichkeit für Muslime tatkräftig unterstützt: „Ich bin sicher, dass wir im gegenseitigen Respekt den Raum gemeinsam nutzen können, dafür, wofür er gedacht ist: zur Ruhe, Besinnung und zum Gebet.“

Die Unternehmensleitung des Klinikums dankt allen Beteiligten für ihre wertschätzende und respektvolle Lösung, die sich ganz dem Leitbild des Klinikums entsprechend ausrichtet. „Denn ein wichtiger Bestandteil dieses Leitbildes ist es, bei allen Patienten und deren Angehörigen Rücksicht und Achtsamkeit auf die jeweilige Kultur zu nehmen“, erklärt Oliver Lehnert.

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