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Dienstag, 19. März 2013

8. Soester Darmkrebstag lockt viele Besucher ins Klinikum

Bereits zum achten Mal hat das Klinikum in Kooperation mit seinen Partnern aus dem Darmzentrum und der Felix-Burda-Stiftung einen Informationstag zum Thema Darmkrebs veranstaltet. Im Mittelpunkt des 8. Soester Darmkrebstages: Europas größtes begehbares Darmmodell. Zahlreiche Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit Hilfe des Modells sowie bei Vorträgen und Gesprächen zum Thema Krebsvorsorge zu informieren.

Chefarzt Dr. Ulrich Menges (links) erklärt Besuchern im begehbaren Darmmodell die verschiedenen Vorstufen von Darmkrebs.

Schon von weitem war zu sehen, welches Thema an diesem Tag beim KlinikumStadtSoest im Mittelpunkt stand. Denn vor dem Haupteingang schlängelte sich auf 20 Metern Länge ein riesiger Darm. Das begehbare Modell ist das größte seiner Art in Europa und zeigte in seinem Inneren Wissenswertes und Interessantes zu diesem Hochleistungsorgan. Dabei wurden auch die Entwicklungsstadien der Vorstufen von Darmkrebs dargestellt.

Ein idealer Einstieg für den diesjährigen Soester Darmkrebstag, den das Klinikum bereits zum achten Mal in Kooperation mit der Felix-Burda-Stiftung und den Partnern aus dem Darmzentrum veranstaltete. Denn was die zahlreichen Besucher zunächst vor dem Klinikum plastisch erlebten, konnten sie anschließend bei Vorträgen, Filmen und Gesprächen vertiefen. Dr. Ulrich Menges, Chefarzt der Inneren Medizin und Initiator des Darmkrebstages, zeigte einen Film über eine am Klinikum durchgeführte Koloskopie, die er live kommentierte. So eine Darmspiegelung ist das wichtigste Instrument der Vorsorge. Denn früh erkannt, ist Darmkrebs in 90 Prozent aller Fälle heilbar, was Dr. Menges anhand von konkreten Zahlen belegte. „Seit 2002 werden von den Krankenkassen für jeden Versicherten ab 55 Jahren die Kosten für eine vorsorgliche Koloskopie übernommen. Dadurch konnten bislang rund 100.000 Fälle von Darmkrebs verhindert werden, bei weiteren 50.000 Frauen und Männern konnte rechtzeitig eine Diagnose gestellt werden, so dass eine Heilung möglich war“, berichtete der Chefarzt. „Leider haben bislang erst ungefähr 20 Prozent der Berechtigten diese Untersuchung in Anspruch genommen“, mahnte er anschließend.

Die Vorträge waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Hier kommentiert Chefarzt Dr. Ulrich Menges die Filmaufnahme einer am Klinikum durchgeführten Koloskopie.

Auch Dr. Lothar Biermann, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Klinikum, unterstrich mit seinem Vortag „Wer vorsorgt, hat kein Nachsehen“ die Bedeutung einer frühzeitigen Vorsorge. Das Interesse der Besucher war groß, die Vorträge bis auf den letzten Platz besetzt. Anschließend nutzten viele der Anwesenden die Möglichkeit, mit den Chefärzten und Experten persönlich zu sprechen. Darüber hinaus hatten die Besucher an verschiedenen Infoständen die Gelegenheit, sich weitergehend zu informieren sowie ihre Vitalwerte und ihr Gleichgewicht testen zu lassen. Zum Abschluss gab es dann noch einmal eine Führung mit den beiden Chefärzten durch die Hauptattraktion: den begehbaren Darm.

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