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Die Geschichte des KlinikumStadtSoest

Das Soester Stadtkrankenhaus wurde 1908 am Steingraben, im westlichen Teil der Kernstadt, eröffnet. Am 24. Oktober 1977 konnten die ersten Patienten des Stadtkrankenhauses im neuen Gebäude am Senator-Schwartz-Ring untergebracht werden.

Die Geschichte des Soester Krankenhauswesens reicht einige Jahrhunderte weiter zurück. Am Anfang stand das sogenannte "Hohe Hospital", das gegen Ende des 12. Jahrhunderts in der alten Falz eingerichtet wurde. Das Hospital wurde von dem in Soest ganz allgemein als Wohltäter verehrten Kölner Erzbischof Philipp von Heinsberg gestiftet. Heute ist von diesem Bauwerk, das über Jahrhunderte hinweg das Soester Stadtbild durch seine Größe und Form mitgeprägt hat, lediglich die sogenannte Wittekindsmauer erhalten geblieben.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts wurde am Hellweg ein neues Krankenhaus gebaut. Doch wurden die Kranken nur 15 Jahre später bereits in ein anderes Hospital verlegt, das kurz zuvor von einem Soester Privatmann auf dessen eigene Kosten errichtet worden war. Dieses Hospital wurde 1701 abgebrochen. Aus den gewonnenen Steinen baute man ein neues Haus, das 4 Jahre später bezogen wurde.

Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts wollte die Stadt, vor allem aus hygienischen Gründen, dieses letztgenannte Haus durch ein neues Gebäude ersetzen. Nachdem der Bau 1907 fertig gestellt wurde, konnte er im Februar 1908 bezogen werden. Bis Oktober 1936 wurden die Kranken durch die Diakonissen des Mutterhauses Witten gepflegt. Danach übernahmen die Schwestern der sogenannten nationalsozialistischen Volkswohlfahrt die pflegerische Betreuung. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges pflegten zunächst wieder die Ev. Diakonissen die Kranken. 1948 übernahm die Schwesternschaft der Westf. Frauenhilfe in Soest diese verantwortungsvolle Aufgabe. Seit Mitte 1965 gab es keine Verbandsschwestern mehr. Die freien Schwestern wurden in städtische Dienste übernommen. Das alte Stadtkrankenhaus wurde in knapp 70 Jahren seines Bestehens vielfach umgebaut und erweitert.

Anfang der 60er Jahre wurde im Krankenhausausschuss der Stadt erwogen, das 1908 fertig gestellte Haus den modernen Anforderungen an ein Krankenhaus anzupassen.

Über die endgültige Gestaltung wurde jedoch bis Ende 1965 kein verbindlicher Beschluss gefasst. Zwei Jahre später ging man in Zusammenarbeit mit dem deutschen Krankenhausinstitut daran, ein Betriebs- und Bauprogramm für einen Neubau zu entwickeln. Der Rat der Stadt Soest hatte am 18. Mai 1967 den Neubau am Senator-Schwartz-Ring beschlossen. Im Oktober 1969 wurde dann der Zweckverband zur Errichtung und Finanzierung des Neubaus des Stadtkrankenhauses zwischen Kreis u. Stadt Soest gegründet. Am 22. August 1972 wurde der erste Spatenstich getätigt. Gut fünf Jahre später 1977 waren Neubau und Umzug am Senator-Schwartz-Ring abgeschlossen.

Aaron Ursel

Der Kaufmann Aaron Ursell war ein in Schweden lebender Deutscher jüdischer Abstammung. Über Verwandte bestand Kontakt zur Stadt Soest. In seinem Testament aus dem Jahr 1896 hatte er verfügt, 1/6 seines Erbes dem Vorgänger des KlinikumStadtSoest, dem Kranken- und Waisenhaus Soest, zur Verfügung zu stellen.

Gemeinsam mit der damaligen israelischen Gemeinde und der Stadt Soest wurde der Erbanteil in eine unselbständige Stiftung eingebracht, die bis heute als Sondervermögen der Stadt Soest geführt wird.

Die Zinsen aus dem Stiftungsvermögen werden dem KlinikumStadtSoest als wirtschaftlich selbständiger Nachfolger des Kranken- und Waisenhauses Soest jährlich zur Verfügung gestellt. Es handelt sich hierbei um eine finanzielle Größenordnung von rd. 350,- Euro.

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