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Klinik für Innere Medizin und Kardiologie

Chefarzt
Prof. Dr. med. Achim Meißner

Sekretariat:
Tel.: 02921 90-1470
Fax: 02921 90-1113

Öffnungszeiten des Sekretariates:

  • Mo., Di., Do., Fr.: 8:00 bis 16:00 Uhr
  • Mi.: 8:00 bis 12:00 Uhr

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Leistungsspektrum der Kardiologie

Die Hauptarbeitsgebiete des Fachbereiches sind die allgemeine Innere Medizin und als besonderer Schwerpunkt die Erkrankung und Behandlung von Herzkrankheiten einschließlich Intensivmedizin.

Schwerpunkte

  • Diagnostik und Therapie akuter und chronischer Erkrankungen der Herzkranzgefäße (Herzinfarkt, koronare Gefäßsklerose)
  • Diagnostik und Therapie der Herzmuskelschwäche infolge Erkrankungen der Herzklappen sowie entzündlicher und degenerativer Erkrankungen des Herzmuskels
  • Diagnostik und Therapie von Herzrhythmusstörungen

Durchführung von Herzkatheteruntersuchungen

Blick auf den Linksherzkathetermessplatz

Der Schwerpunkt Kardiologie verfügt über einen modern ausgestatteten Linksherzkathetermessplatz. Dieser gestattet die Durchführung der Herzkatheteruntersuchung mit Einsatz interventioneller Verfahren (Ballondilatation, Stent-Implantation). Die telemedizinische Verbindung zu den Kooperationspartnern im Herzzentrum Bad Oeynhausen ermöglicht die sofortige Anmeldung zur herzchirurgischen Versorgung oder Vorbereitung komplexer kardiologischer Therapiemaßnahmen.

Es besteht eine 24-Stunden-Akut-PTCA-Bereitschaft. In Zusammenarbeit mit der gefäßchirurgischen Praxis Dres. Steffen / Grabosch werden Erweiterungen (PTA) der Extremitätenarterien durchgeführt. Das diagnostische Spektrum wird zusätzlich durch die nicht-invasive CT-Koronarangiographie in der Radiologischen Abteilung des KlinikumStadtSoest (Chefarzt Dr. Fischer) ergänzt.

Renale Denervation

Beim OneShot-Verfahren wird ein Ballonkatheter durch die Leistenarterie in die Nierenarterie vorgeschoben. Dort wird über eine Elektrode auf dem Ballon eine kleine Menge Hochfrequenzenergie abgegeben. Diese Energie deaktiviert in einem Eingriff, der ca. zwei Minuten pro Arterie dauert, die „Ziel“-Nerven.

Renale Denervation ist eine neue Therapieoption, mit der sich ein arzneimittelresistenter Bluthochdruck in einem schnellen Eingriff behandeln. Das KlinikumStadtSoest bietet sie für Patienten an, deren Blutdruck trotz Behandlung mit Arzneimitteln hoch bleibt. Dabei wird das OneShot™ Nierendenervierungssystem von Covidien verwendet.

Ein Blutdruck, der trotz Einnahme von mindestens drei verschiedenen Anti-Hypertensiva (einschließlich einem Diuretikum) systolisch über 140 mmHg (systolischer Blutdruck) bzw. diastolisch über 90 mmHg (diastolischer Blutdruck) bleibt, wird als arzneimittelresistent bezeichnet. Bluthochdruck, oder Hypertonie, ist ein häufiges Gesundheitsproblem und betrifft weltweit etwa 1 Milliarde Menschen. Er entsteht dadurch, dass das Blut mit zu viel Kraft gegen die Gefäßwand drückt und dadurch die Blutgefäße schädigt, was zu lebensbedrohlichen Erkrankungen führen kann. Wird er nicht behandelt, kann Bluthochdruck zu Schlaganfall, Herzinfarkt und Nierenversagen führen.

Das OneShot™ Nierendenervierungssystem bietet eine schnelles, verlässliches und kontrolliertes Verfahren, einen arzneimittelresistenten Bluthochdruck mit einem bewährten Hochfrequenzverfahren zu senken. Mit dem Katheter-basierten Verfahren lassen sich die Nerven, die entlang der Nierenarterien verlaufen, durch Anwendung von Hochfrequenzenergie sicher deaktivieren. Durch die Deaktivierung dieser renalen sympathischen Nerven, einer so genannten Nierendenervierung, lässt sich der Blutdruck nachweislich senken.

Frühe Ergebnisse der RAPID-Studie (Rapid Renal Sympathetic Denervation for Resistant Hypertension, „Schnelle renale sympathische Denervierung bei resistenter Hypertonie“), an der 50 Patienten teilnahmen, zeigten einen Monat nach dem Nierendenervierungseingriff eine mittlere Abnahme von -17 mmHg beim systolischen Blutdruck und -7 mmHg beim diastolischen Blutdruck.

Patienten, die sich für dieses Verfahren interessieren, sollten mit ihrem Arzt sprechen, um sich zu informieren, ob das OneShotTM Nierendenervierungssysstem für sie geeignet ist.

Besondere Untersuchungen und Therapien

  • Moderne Ultraschallverfahren (Doppler-, Belastungs-, Schluckechokardiografie) für die nicht invasive Beurteilung der Herzfunktion
  • Elektrokardiografische Verfahren zur Analyse von Herzrhythmusstörungen, Schrittmacherimplantationen
  • Kathetermessplatz mit digitaler Bildverarbeitung zur invasiven Diagnostik und Therapieplanung
  • Durchführung präventiv-medizinischer Maßnahmen in Kooperation mit dem Fachbereich Angiologie und dem Dialysezentrum
Unternavigation Zusätzliche Infos

In Kooperation mit:


Das OneShot™ Nierendenervationssystem

Das Covidien OneShot™ Nierendenervierungssystem bietet eine neue Option für Patienten, deren Blutdruck trotz Behandlung mit Arzneimitteln hoch bleibt. Mit dem Katheter-basierten Verfahren lassen sich die Nerven, die entlang der Nierenarterien verlaufen, mit Hochfrequenzenergie sicher deaktivieren. Diese Animation zeigt, wie das System funktioniert.

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