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Klinik für Innere Medizin und Hämatologie / Onkologie

 

Leitende Ärztin
Ina Bergner


Sekretariat:

Tel.: 02921 90-2897
Fax: 02921 90-1725


 

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Leistungsspektrum der Hämatologie und Onkologie

Das medizinische Leistungsspektrum unserer Klinik für Innere Medizin und Hämatologie / Onkologie umfasst die Diagnostik und Therapie von bösartigen Organtumoren sowie von gutartigen und bösartigen Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks.

Diagnostik und Therapie der soliden Tumoren

Als solide Tumoren bezeichnet man die bösartigen Organtumoren, wie z.B. des Darms, der Lunge, der Niere oder der Bauchspeicheldrüse. Gerade bei der Therapie der Organtumoren ist in den meisten Fällen ein interdisziplinäres Therapiekonzept erforderlich. Das heißt, es müssen mehrere medizinische Fachdisziplinen (Onkologie, Chirurgie, Strahlentherapie u.a.) bei der Tumortherapie zusammenwirken.

Die Therapie besteht also aus einer Kombination von zytostatischer Chemotherapie (Infusionen oder Tabletten), Operation und Bestrahlung. Dabei wird die zytostatische Chemotherapie in der Klinik für Innere Medizin und Hämatologie/Onkologie durchgeführt. In unseren regelmäßigen Tumorkonferenzen, an denen Vertreter aller medizinischen Fachdisziplinen teilnehmen, wird für jeden Patienten ein individueller Behandlungsplan nach den neuesten medizinischen Erkenntnissen, erstellt.

Durch die verschiedenen chirurgischen Abteilungen im KlinikumStadtSoest wird eine operative Therapie von Tumoren und Metastasen (Tumorabsiedelungen) der inneren Organe, der Weichteile und der Haut sowie der Knochen und der Wirbelsäule ermöglicht. Die Präzisionsbestrahlung mit dem CyberKnife® im Deutschen CyberKnife-Zentrum (Strahlentherapie und Radioonkologie) am KlinikumStadtSoest ist eine besondere und innovative Form der Strahlentherapie, deren Bedeutung für die Therapiekonzepte bei Organtumoren stetig zunimmt.

Diagnostik und Therapie der Leukämien

Leukämien sind bösartige Erkrankungen des Blutes und des Knochenmarks. Bei den Leukämien unterscheidet man die akuten Formen, die rasch fortschreiten und dringend behandlungsbedürftig sind, von den chronischen Formen, die sich über mehrere Monate und Jahre entwickeln. Veränderungen des Blutbildes, z.B. erhöhte oder erniedrigte weiße Blutkörperchen (Leukozyten), rote Blutkörperchen (Erythrozyten) oder Blutplättchen (Thrombozyten) können durch eine Leukämie verursacht sein. Klinische Zeichen einer Leukämie sind z.B. Fieber, eine Verschlechterung des Allgemeinzustandes, eine vermehrte Blutungsneigung, Luftnot, eine vermehrte Infektionsneigung oder eine Vergrößerung der Milz.

Eine schnelle Diagnosestellung durch eine umfassende hämatologische Labordiagnostik ist hier von entscheidender Bedeutung, weil oft eine rasche Therapieeinleitung erforderlich ist, um Komplikationen zu vermeiden. Die Therapie von akuten und chronischen Leukämien besteht in einer intravenösen (Infusionen) oder oralen (Tabletten) zytostatischen Chemotherapie. Molekulare zielgerichtete Therapieansätze spielen bei den Leukämien eine große Rolle.

Diagnostik und Therapie von gutartigen Erkrankungen des Blutes

Erniedrigte Werte insbesondere für die roten Blutkörperchen und die Blutplättchen können auch durch eine gutartige Erkrankung des Blutes bedingt sein. So kann es z.B. zu einer vermehrten Zerstörung von roten Blutkörperchen oder Blutplättchen durch Autoantikörper kommen.

Auch hier ist meistens ein rascher Therapiebeginn notwendig, um z.B. Blutungskomplikationen oder starke Luftnot zu vermeiden. Therapeutisch ist hier in vielen Fällen eine (oft vorübergehende) medikamentöse immunsuppressive Therapie angezeigt.

Diagnostik und Therapie von bösartigen Erkrankungen der Lymphknoten (Lymphome)

Bösartige Erkrankungen der Lymphknoten werden auch als Lymphome bezeichnet. Sie machen sich durch eine Vergrößerung der Lymphknoten im Körper bemerkbar. Vergrößerte tastbare Lymphknoten im Halsbereich, in den Leisten oder den Achselhöhlen, die mehrere Wochen bestehen, müssen einer diagnostischen Abklärung zugeführt werden. Vergrößerte Lymphknoten im Bereich der Lunge können zu Luftnot, vergrößerte Lymphknoten im Bereich des Bauches können zu Bauchschmerzen, Harnaufstau und anderen Symptomen führen.

Mögliche Therapieformen bei den Lymphomen sind die zytostatische Chemotherapie, die Antikörpertherapie und die molekulare Therapie, manchmal in Verbindung mit einer Bestrahlung. In vielen Fällen ist eine Heilung oder eine deutliche Verbesserung der Prognose durch die Therapie möglich.

Hämatologische Labordiagnostik

Bei den Erkrankungen des Blutes, des Knochenmarkes und der Lymphknoten ist eine schnelle und umfassende Labordiagnostik von entscheidender Bedeutung. In der Klinik für Innere Medizin und Hämatologie/Onkologie werden die dafür notwendigen Untersuchungsmethoden (wie z.B. Mikroskopie von Blutbildern und Knochenmarkausstrichen, Knochenmarkpunktion, Immunflowzytometrie u.a.) durchgeführt, damit es zu keinen Verzögerungen bei der Diagnosestellung kommt.

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